Inkrafttreten des „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV IPReG)“

Das „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV IPReG)“ ist seit dem 29.10.2020 in Kraft.

Die wichtigsten Neuerungen für die geriatrische Rehabilitation sind:

  • Erleichterter Zugang zur Rehabilitation: die vertragsärztliche Verordnung (bei Überprüfung der geriatrischen Indikation) ist ausreichend.
  • Die konkrete Umsetzung der Indikationen beim G-BA steht noch aus und wird im 1. Quartal 2021 erwartet.
  • Der G-BA regelt bis zum 31.12.2021 Auswahl und Einsatz geeigneter Abschätzungsinstrumente und legt fest, in welchen Fällen AHB´s ohne vorherige Überprüfung der Krankenkassen erbracht werden können.
  • Festlegung der Regeldauerzeit der geriatrischen Rehabilitation: Dauer der ambulanten Rehabilitation in der Regel 20 Behandlungstage; Dauer der stationären Rehabilitation in der Regel drei Wochen. Eine Verlängerung der geriatrischen Rehabilitation aus dringenden medizinisch erforderlichen Gründen ist möglich.
  • Vergütung: die durchschnittliche Veränderungsrate gilt nicht mehr als Obergrenze für Vergütungssatzsteigerungen in der Rehabilitation. Die Vergütung zwischen Krankenkassen und Rehabilitationseinrichtungen wird von der Grundlohnsumme entkoppelt. Die Bezahlung von Gehältern bis zur Höhe tarifvertraglicher Vergütungen sowie entsprechender Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtregelungen kann nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden.

Weitere Informationen können Sie der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit entnehmen.