Positive Neuigkeiten des BMG für die geriatrische Rehabilitation

Positive Neuigkeiten des BMG für die geriatrische Rehabilitation

Ziele des „Gesetz zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV-IPReG)“ ist die bessere Versorgung Intensiv-Pflegebedürftiger, Beseitigung von Fehlanreizen in der Intensivpflege und die Selbstbestimmung der Betroffenen zu stärken. Zusätzlich soll der Zugang zur medizinischen Rehabilitation, insbesondere zur geriatrischen Rehabilitation, erleichtert werden. Das Gesetz wurde am 02.07.2020 vom Bundestag beschlossen, und tritt am Tag nach der Verkündung (voraussichtlich im Herbst 2020) in Kraft.

Wesentliche Regelungen des Gesetzes zur medizinischen Rehabilitation:

• Der Zugang zur medizinischen Rehabilitation wird erleichtert: Die verordnenden Ärztinnen und Ärzte stellen die medizinische Notwendigkeit einer geriatrischen Rehabilitation fest. Die Krankenkassen sind an diese Feststellung gebunden.
Bei anderen Indikationen kann die Krankenkasse von der Verordnung nur nach Überprüfung durch den Medizinischen Dienst abweichen.

• Die Regeldauer der geriatrischen Rehabilitation wird auf 20 Behandlungstage (ambulant) bzw. drei Wochen (stationär) festgelegt. Eine Verlängerung der Leistungen ist möglich, wenn dies aus medizinischen Gründen dringend erforderlich ist.

Stärkung des Wahlrechts:
Der Mehrkostenanteil, den Versicherte tragen müssen, wenn sie eine andere als die von der Krankenkasse zugewiesene Reha-Einrichtung wählen, wird halbiert.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/I/IPReG_Bundestag_Drs-19368.pdf